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Kapitalanlage mal anders

Briefmarken als Kapitalanlage

 

Die meisten Menschen die Briefmarken sammeln tun dies aus Spass an der Freude und nicht unter Anlagegesichtspunkten.

Eine Kapitalanlage gestaltet sich ja so, dass ich Geld hingebe(Aktien, Zertifikate, Bonds, Anleihen, Fond`s und so weiter) um dafür einen Zins für die Dauer der Anlage ratierlich oder bei Ablauf der fest vereinbarten Zeit  erhalte. mit dem Risiko das meine Anlage weniger oder gar nichts mehr Wert ist. Jeder Verkäufer verspricht einem das nichts passieren kann.

Und ein Sparbuch mit 2% Zinsen ist solange sicher wie die Bank nicht Pleite macht – was sicher in Deutschland nicht so einfach passieren ( staatliche Instrumente ) kann.

Wie ist das mit Briefmarken ( Münzen )

Ich sammele Briefmarken über einen langen Zeitraum und verkaufe nach zB. 40 Jahren meine

Briefmarken. Ich erhalte dafür einen Geldbetrag ohne auf Zinsen oder Anlagegesichtspunkte Rücksicht genommen zuhaben. War das gut?

In der Regel kann das gut sein aber hier entscheidet der Markt ob und wie viel ich erhalte.

Je nach Sammelgebiet und Aufwand den ich betrieben habe ist es mehr oder weniger was ich erhalte.

Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung :

Ab Anfang der 70er Jahre habe ich versucht bei Neuerscheinungen immer eine größere Stückzahl ( Bogen ) an Briefmarken bei der Post zu kaufen. Als die Auflagen herauskamen habe ich geschaut was sich lohnt. Zu hohe Auflagen habe ich zum verkleben genutzt. Dann sprach mich mein Vater an, ob ich noch Heinemann die 50 Pfennigmarke habe.

Ich sagte ja und er schilderte mir, das er 27.00DM für das Stück bezahlen soll ( Einkauf ) weil der Preis gestiegen ist ( Markt ). Also verkaufte ich ihm einen Bogen hiervon für 20.00 DM pro Stück und alle waren zufrieden ( Sammler, Händler und ich ). Und damit waren alle anderen Briefmarken bezahlt. Dies passiert dann im Laufe der Zeit noch einige Mal mit anderen Briefmarken.   In diesem Augenblick war aus dem Sammeln eine hochrentierliche Kapitalanlage geworden. Das lehrte mich, dass man damit auch Geld verdienen kann.

Dieses Beispiel könnte man nun auf die Vergangenheit eines jeden Landes projezieren.

 

                                               Man muß nur Zeit haben und warten können.

 

Im Münzbereich ist es ähnlich nur sind in der Vergangenheit die Auflagen niedriger gewesen.

                    Kaiserreich, Weimarer Republik, Brd, und heute sind es die €uros

                              Nur wer gibt dafür viel Geld / Stück aus.


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